Centratur [21 KB]

 

Centratur

die andere Welt

 

Der Kontinent Centratur ist eine Welt für sich. Er hat seine eigene Geschichte, seine Mythen und Sagen, seine Völker und Kriege.

In diesem, den heutigen Menschen so fremden Land, haben Zauberer das Sagen, Erits retten die Welt und Zwerge und Menschen bangen ums Überleben.

In Centratur gibt es zarte Liebesgeschichten und rohe Kämpfe, es wird von den Gegner List eingesetzt und brutale Gewalt. Das Wunderbare mischt sich mit dem Realistischen.

Menschen werden von geheimnisvollen Mächten verführt, andere wiederum setzen sich tapfer zur Wehr. Zauberer, die über die Macht des Geistes und die übersinnlichen Einweihung verfügen, stehen gegen Könige, die einen Pakt mit dem Bösen eingegangen sind. Zarte Liebesgeschichten und gefährliche Abenteuer bestimmen das Leben in Centratur ebenso wie Zauberei und Verrat. Bei aller Phantastik sind es aber Gestalten aus Fleisch und Blut, die agieren und um ihr Leben kämpfen.

Und so gewinnt die schöne Pareira Macht über den König der Rutaner, und die Erits Marc und Akandra brechen auf, ihn zu befreien.

Wer die Geschichten von Centratur liest, vergisst die Welt des ausgehenden zweiten Jahrtausends, verliert sich in diesem anderen Kontinent, taucht ab in vergangene Zeiten.


Was ist Centratur?

Eine Welt etwa 60 000 Jahre vor unserer Zeit. Sie wird regiert von Königen und ihren Vasallen. Die eigentliche Herrschaft aber üben Zauberer aus, von denen die einen gute, spirituelle und die anderen eigennützige, machtgierige Ziele verfolgen.

Das Buch macht klar, dass unsere Kultur nicht die erste in der Geschichte der Menschheit ist. Schon lange vor unserer Zeitrechnung gab hoch stehende Zivilisationen.

Aber die Kunde von ihnen, von diesen Inseln in der Zeit, ist verschollen. Nur die Zeitenwanderer wissen Bescheid, und sie schweigen. Durch Zufall ist nun das Blaue Buch entdeckt worden, das vom untergegangenen Centratur berichtet.


Was geschieht in Centratur?

Die Welt des Buches erinnert in ihren gesellschaftlichen Strukturen an unser Mittelalter. Gut und Böse sind klar definiert, Maschinen noch nicht erfunden, Sattwerden und heil über die Winter kommen ist für alle Lebewesen in dieser Zeit ein Problem.

Die Länder werden von Kriegen erschüttert, die ihre Bewohner nicht zur Ruhe kommen lassen. Die Vorgeschichte zeigt, dass zwei der furchtbarsten Auseinandersetzung in der Geschichte des Kontinents von skrupellosen Zauberern angezettelt wurden, die versucht haben, die Erde in ihre Gewalt zu bringen. Ihnen bot der mächtige und weise Aramar Widerpart und vereitelte ihre Pläne.

Doch wieder einmal greift der Zauberer Ormor nach der Macht, und dieses Mal ist er stärker und entschlossener denn je und hat zudem noch mächtige Verbündete. Ein paar Zwerge, Erits und Menschen stellen sich ihm entgegen und leisten Widerstand. Aramar steht ihnen zur Seite und die Hohepriesterin Qumara aus Rutan.

In verschiedenen Teilen der Welt gilt es einzugreifen. Eine Gruppe reist in den Süden, um die Verteidigung der Stadt Hispoltai gegen das riesige Heer des Dunklen Herrschers zu organisieren. Zwei tapfere Erits führt der Weg in den fernen Osten, um den König der Rutaner aus einem Zauberbann zu befreien. Der dritte Schauplatz ist das Heimland, in dem die Erits wohnen. Sie wurden von den Schergen Ormors überfallen.

Es kommt zu blutigen und erbitterten Kämpfen. List und Gewalt werden ebenso eingesetzt wie Verrat und Heimtücke, aber auch Tapferkeit und Opfermut. In all dem Chaos lieben sich Menschen und Erits, sie lachen und freuen sich.

Wird es gelingen die Hauptstadt von Equan gegen den Ansturm der grausamen Orokòr zu verteidigen? Können die Erits, Akandra und Marc, ihre Mission ausführen, obgleich sie unbarmherzig gejagt werden? Wird der Turm Loron standhalten und das magische Kräftefeld über Centratur nicht reißen? Wird der alte König in Hispoltai aus seinem Kerker befreit? Kann der Hauptmann Rodjan die Königliche Tochter sicher zu ihrer Mutter bringen?

Eine atemberaubende Handlung, in die zudem noch eine Fülle von Geschichten und Erzählungen eingewoben sind.

Ein Buch, das man nicht nur einmal liest.


Wie kam die Kunde von Centratur in unsere Zeit?

Das Blaue Buch

Vor vier Jahren kam ein Brief in kyrillischen Buchstaben nach U. Er war an die Großmutter des Übersetzers gerichtet. Eine Familie in der Ukraine meldete sich, bei der im zweiten Weltkrieg sein Vater gestorben war. Zusammen mit einer Freundin holte er die Hinterlassenschaft ab. Darunter befand sich ein Blaues Buch. Seine Seiten bestanden aus einem unbekannten Material und seine Schrift konnte damals niemand entziffern.

Der seltsame Fund aus Russland blieb deshalb liegen, bis Horst Neißer der Herr der Ringe von John Ronald Reuel Tolkien in die Hände fiel. Dort entdeckte er ähnliche Schriftzeichen wie in dem Blauen Buch. Tolkiens Werk wurde für ihn zum Stein von Rosette. Mit seiner Hilfe gelang es ihm, den geheimnisvollen Text zu entschlüsseln.

Es ging Neißer darum, den Bericht aus Centratur für heutige Menschen zu erschließen. Sicher wird durch diese Übersetzung die fremde Kultur nicht genau wiedergegeben, aber dafür verständlicher.

Von der Wissenschaft seiner Zeit erfuhr der Autor wenig Hilfestellung. Die Archäologen verwiesen ihn an die Philologen und umgekehrt. Derartige Funde passen scheinbar nicht in das Paradigma heutiger Wissenschaft.

Die Übersetzung des Blauen Buches ist zu einer phantastischen Lektüre geworden. Sie hält den Leser in atemloser Spannung. Ganz gleich wo die Ursprünge des Textes zu suchen sind, er hilft, dieses ausgehende Jahrtausend für ein paar Stunden zu vergessen. Was kann man sich mehr von einem Buch wünschen?

 

Centratur und der Herr der Ringe von Tolkien


Adresse: Horst Neißer, Voderady 98, SK – 91942 Voderady

eMail: fantasy-6@centratur.de

© Horst Neißer

 

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