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Centratur
die
andere Welt Der Kontinent Centratur ist eine Welt
für sich. Er hat seine eigene Geschichte, seine Mythen und Sagen, seine
Völker und Kriege. In diesem, den heutigen Menschen so
fremden Land, haben Zauberer das Sagen, Erits retten die Welt und Zwerge und
Menschen bangen ums Überleben. In Centratur gibt es zarte
Liebesgeschichten und rohe Kämpfe, es wird von den Gegner List
eingesetzt und brutale Gewalt. Das Wunderbare mischt sich mit dem
Realistischen. Menschen werden von geheimnisvollen
Mächten verführt, andere wiederum setzen sich tapfer zur Wehr.
Zauberer, die über die Macht des Geistes und die übersinnlichen
Einweihung verfügen, stehen gegen Könige, die einen Pakt mit dem
Bösen eingegangen sind. Zarte Liebesgeschichten und gefährliche
Abenteuer bestimmen das Leben in Centratur ebenso wie Zauberei und Verrat.
Bei aller Phantastik sind es aber Gestalten aus Fleisch und Blut, die agieren
und um ihr Leben kämpfen. Und so gewinnt die schöne Pareira
Macht über den König der Rutaner, und die Erits Marc und Akandra
brechen auf, ihn zu befreien. Wer die Geschichten von Centratur liest,
vergisst die Welt des ausgehenden zweiten Jahrtausends, verliert sich in
diesem anderen Kontinent, taucht ab in vergangene Zeiten. Was ist Centratur? Eine Welt etwa 60 000 Jahre vor unserer
Zeit. Sie wird regiert von Königen und ihren Vasallen. Die eigentliche
Herrschaft aber üben Zauberer aus, von denen die einen gute, spirituelle
und die anderen eigennützige, machtgierige Ziele verfolgen. Das Buch macht klar, dass unsere Kultur
nicht die erste in der Geschichte der Menschheit ist. Schon lange vor unserer
Zeitrechnung gab hoch stehende Zivilisationen. Aber die Kunde von ihnen, von diesen
Inseln in der Zeit, ist verschollen. Nur die Zeitenwanderer wissen Bescheid,
und sie schweigen. Durch Zufall ist nun das Blaue Buch entdeckt worden, das
vom untergegangenen Centratur berichtet. Was geschieht in Centratur? Die Welt des Buches erinnert in ihren
gesellschaftlichen Strukturen an unser Mittelalter. Gut und Böse sind
klar definiert, Maschinen noch nicht erfunden, Sattwerden und heil über
die Winter kommen ist für alle Lebewesen in dieser Zeit ein Problem. Die Länder werden von Kriegen
erschüttert, die ihre Bewohner nicht zur Ruhe kommen lassen. Die
Vorgeschichte zeigt, dass zwei der furchtbarsten Auseinandersetzung in der
Geschichte des Kontinents von skrupellosen Zauberern angezettelt wurden, die
versucht haben, die Erde in ihre Gewalt zu bringen. Ihnen bot der
mächtige und weise Aramar Widerpart und vereitelte ihre Pläne. Doch wieder einmal greift der Zauberer
Ormor nach der Macht, und dieses Mal ist er stärker und entschlossener
denn je und hat zudem noch mächtige Verbündete. Ein paar Zwerge,
Erits und Menschen stellen sich ihm entgegen und leisten Widerstand. Aramar
steht ihnen zur Seite und die Hohepriesterin Qumara aus Rutan. In verschiedenen Teilen der Welt gilt es
einzugreifen. Eine Gruppe reist in den Süden, um die Verteidigung der
Stadt Hispoltai gegen das riesige Heer des Dunklen Herrschers zu
organisieren. Zwei tapfere Erits führt der Weg in den fernen Osten, um
den König der Rutaner aus einem Zauberbann zu befreien. Der dritte
Schauplatz ist das Heimland, in dem die Erits wohnen. Sie wurden von den
Schergen Ormors überfallen. Es kommt zu blutigen und erbitterten
Kämpfen. List und Gewalt werden ebenso eingesetzt wie Verrat und
Heimtücke, aber auch Tapferkeit und Opfermut. In all dem Chaos lieben
sich Menschen und Erits, sie lachen und freuen sich. Wird es gelingen die Hauptstadt von
Equan gegen den Ansturm der grausamen Orokòr zu verteidigen?
Können die Erits, Akandra und Marc, ihre Mission ausführen,
obgleich sie unbarmherzig gejagt werden? Wird der Turm Loron standhalten und
das magische Kräftefeld über Centratur nicht reißen? Wird der
alte König in Hispoltai aus seinem Kerker befreit? Kann der Hauptmann
Rodjan die Königliche Tochter sicher zu ihrer Mutter bringen? Eine atemberaubende Handlung, in die
zudem noch eine Fülle von Geschichten und Erzählungen eingewoben
sind. Ein Buch, das man nicht nur einmal
liest. Wie kam die Kunde von Centratur in
unsere Zeit? Das Blaue Buch Vor vier Jahren kam ein Brief in kyrillischen
Buchstaben nach U. Er war an die Großmutter des Übersetzers
gerichtet. Eine Familie in der Ukraine meldete sich, bei der im zweiten
Weltkrieg sein Vater gestorben war. Zusammen mit einer Freundin holte er die
Hinterlassenschaft ab. Darunter befand sich ein Blaues Buch. Seine Seiten
bestanden aus einem unbekannten Material und seine Schrift konnte damals
niemand entziffern. Der seltsame Fund aus Russland blieb
deshalb liegen, bis Horst Neißer der Herr der Ringe von John
Ronald Reuel Tolkien in die Hände fiel. Dort entdeckte er ähnliche
Schriftzeichen wie in dem Blauen Buch. Tolkiens Werk wurde für ihn zum Stein
von Rosette. Mit seiner Hilfe gelang es ihm, den geheimnisvollen Text zu
entschlüsseln. Es ging Neißer darum, den Bericht
aus Centratur für heutige Menschen zu erschließen. Sicher wird
durch diese Übersetzung die fremde Kultur nicht genau wiedergegeben,
aber dafür verständlicher. Von der Wissenschaft seiner Zeit erfuhr
der Autor wenig Hilfestellung. Die Archäologen verwiesen ihn an die
Philologen und umgekehrt. Derartige Funde passen scheinbar nicht in das
Paradigma heutiger Wissenschaft. Die Übersetzung des Blauen Buches
ist zu einer phantastischen Lektüre geworden. Sie hält den Leser in
atemloser Spannung. Ganz gleich wo die Ursprünge des Textes zu suchen
sind, er hilft, dieses ausgehende Jahrtausend für ein paar Stunden zu
vergessen. Was kann man sich mehr von einem Buch wünschen? Centratur und der Herr
der Ringe von Tolkien Adresse:
Horst Neißer, Voderady 98, SK – 91942 Voderady eMail:
fantasy-6@centratur.de ©
Horst Neißer |